KRASO Kabeldurchführung KDS 150 im Städtischen Klinikum Karlsruhe

14.12.2017

1.567 Betten, 60.000 stationäre und 180.000 ambulante Patienten jährlich sowie 4.300 Mitarbeiter – mit diesen Dimensionen sind Gebäude und Infrastruktur des Städtischen Klinikums Karlsruhe nicht mehr ausreichend. Knapp die Hälfte des Bestandes, darunter zahlreiche denkmalgeschützte Sandsteingebäude, stammt noch aus dem Jahr 1907. 

Um den zukünftigen Aufgaben und wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, wurde 2014 die Erneuerung etwa eines Fünftel der bestehenden Nutzfläche beschlossen. 

Neben dem Ziel, ein angemessenes Umfeld für die Patientenunterbringung zu schaffen, liegt das Augenmerk insbesondere auf der Schaffung einer geeigneten Infrastruktur für hochtechnisierte Bereiche wie Laboratorien und die Notfall- und Intensivmedizin.

Zu diesem Zweck hat man sich im Planungsbüro für die KRASO Kabeldurchführung KDS 150 entschieden – zusammen mit dem flexiblen Leerrohrsystem KRASO FLS

Zur Verbindung einzelner Gebäudeteile sind bislang ca. 1.800 Meter unseres Säure- und Laugenbeständigen Kabelschutzschlauches verlegt.

Der Anschluss erfolgt gas- und wasserdicht an 130 Kabeldurchführungen KDS 150, die zu Sets von 16 (4 x 4) oder 9 (3 x 3) in den Kabelschächten verbaut sind. Durch die aufvulkanisierte KRASO Vierstegdichtung schützen die Kabeldurchführungen vor drückendem Wasser bis 3,5 bar.

Das für die Aufnahme von Strom- und Datenleitungen vorgesehene Leerrohrsystem KRASO FLS verhindert durch die Verwendung der dazugehörigen Abstandhalter, dass beim Verfüllen Hohlräume zurückbleiben. Auch eine hohe mechanische Beanspruchung ist für unseren Kabelschutzschlauch kein Problem.

Da es sich bei diesem Bauprojekt um eine Erweiterung und Ergänzung des vorhanden Baubestandes handelt, war eine weitere Anforderung an ein zukunftsweisendes Kabeldurchführungssystem, dass dieses kompatibel mit den bereits älteren, bereits vorhandenen Systemen sein muss. Auch diese Anforderung erfüllt unsere Kabeldurchführung problemlos. Das Städtische Klinikum Karlsruhe ist ein Beispiel dafür wie sich komplexe Neubauten und bestehende Gebäudeteile intelligent miteinander verknüpfen lassen.